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ABC DES DüSSELDORFER KARNEVALS - unsere 5te jahreszeit


ABC des Düsseldorfer Karnevals

Nicht-Karnevalisten verstehen schnell nur Bahnhof, wenn Jecke sich bützen (nichts wirklich Unanständiges), in die Bütt steigen (nein, nicht zum Waschen), einen Nubbel verbrennen (kein Grund für eine Strafanzeige) oder einen Quetschenbüggel bedienen (kein Folterinstrument). Mit dem großen Narren-ABC hilft wdr.de all jenen auf die Sprünge, die im karnevalistischen Trubel mitreden wollen.

  • Altbier
    Beliebte Droge in Düsseldorf zur Steigerung der närrischen Lebensfreude. Kölsche Jecken behaupten allerdings, nach dem Genuss dieses Getränks sähe man so aus, wie es heißt. Rund um den Kölner Dom gilt die Verkostung von Altbier als Todsünde. Wer es dennoch nicht lassen kann, wird schon sehen, was er davon hat

  • Alt Schuss
    Hier wird kein Altbier erschossen oder ein Mixgetränk bestellt, für unseren Düsseldorfer Karneval heißt Alt Schuss, Stimmung bis der Arzt kommt. Stimmungsmusik der Düsseldorfer Mundartgruppe mit Grenzüberschreitendem Erfolg ! - Hallo Köln

  • Aschermittwoch
    Schluss mit lustig: Am Aschermittwoch ist alles vorbei und die 40-tägige Fastenzeit bis Ostern beginnt. Für jeden echten Karnevalisten sozusagen der "Tag des jüngsten Gerichts". Erfunden hat ihn Papst Gregor der Große im 6. Jahrhundert, um dem wilden Treiben seiner hemmungslosen Schäfchen ein vorab bestimmtes festes Ende zu setzen.

  • Bütt
    In die Bütt steigt man nicht zum Waschen, auch wenn das Wort von Waschzuber abstammt. Aber natürlich spricht nichts dagegen, dass der wortgewandte Büttenredner von seinem Rednerpult trotzdem und so richtig schön genüsslich schmutzige Wäsche wäscht. Freilich nicht die eigene, sondern die seiner Opfer: Politiker, Wichtigtuer und Prominente bieten sich ganzjährig als Vorlage an. Auch menschliche Schwächen und sexuelle Präferenzen aller Art werden gerne durch den Kakao gezogen.

  • Bützen
    Schmeckt gut, tut gut, ist gut: Mit Bützen ist das närrische Verteilen von Küssen gemeint. Ob auf die Wange oder auf den Mund, ist von der Situation und seinem jeweiligen Gegenüber abhängig. Wird von ausgefuchsten Karnevalisten auch gerne zur Vorbereitung eines Seitensprungs genutzt. Gewusst wie...

  • CC
    In Düsseldorf war man schon immer etwas vornehmer. Deshalb schreibt sich das dortige Karnevalskomitee eben auch mit C. CC ist somit die Abkürzung für "Comitee Düsseldorfer Carneval". Was wohl das Consularische Corps dazu meint? Und wieso verstecken die Kö-Narrenhäuptlinge das D für Düsseldorf in ihrer Abkürzung? Weiß der Kuckuck: Jeder Jeck ist eben anders.
    66 Vereine sind mit Stand 2007 dem CC angeschlossen.

  • Dä Zoch kütt - siehe Rosenmontagszug

  • Fastelovend
    So tut der Rheinländer sprechen, wenn er rheinisch sprechen tut. Das für Auswärtige und Zugereiste eigentümliche Wortgebilde bezeichnet mundartsprachlich nichts anderes als den Karneval und gemahnt inhaltlich bereits an die bevorstehende Fastenzeit.

  • Helau
    Der Schlachtruf aller Narren in Düsseldorf. Nicht aus Versehen in Köln proklamieren, dann fühlt sich der Domstädter nämlich schnell verhohnepiepelt. Helau wurde, so will es die Legende, von Hallo oder auch dem englischen Pendant Hello abgeleitet.

  • Hoppeditz
    Als Hoppeditz bezeichnet man eine Symbolfigur des Düsseldorfer Karnevals. Am 11.11. wird der Erzschelm aus dem Sarg geholt, damit er hoch vom Jan-Wellem-Denkmal auf dem Düsseldorfer Rathausvorplatz dem amtierenden Stadtoberhaupt ordentlich die Leviten lesen kann. Für jeden Karnevalisten ist es der jecke Ritterschlag, in die Rolle des Hoppeditz schlüpfen zu dürfen. Am Aschermittwoch wird er symbolisch verbrannt, mundartsprachlich bedeutet Hoppeditz soviel wie hüpfender Knirps.

  • Jeck
    Jeck sein ist im Rheinland ein "way of life". Jecke sind jene Zeitgenossen, die sich an Karneval kostümieren und/oder bis zur körperlichen Erschöpfung die tollen Tage feiern. Motto: Jeck sind wir alle, aber jeder Jeck ist anders

  • Kamelle
    Köpfe einziehen und Hände zum Himmel: Wenn es beim Rosenmontagszug Kamelle regnet, spannt keiner den Regenschirm auf, sondern greift danach. Hierbei handelt es sich um süße Wurfgeschosse in Form von Bonbons, Schokolade und anderen Süßigkeiten. Nicht zu verwechseln mit ollen Kamellen: So nennt man mundartsprachlich alte Geschichten, die man nicht mehr hören kann.

  • Lecker Määdsche
    Spricht eigentlich für sich. Ansonsten sollte man(n) mal einen Blick auf die hübschen Närrinnen riskieren.

  • Mutzen
    Die sind fast so süß wie lecker Määdsche, werden aber mundgerechter serviert. Mutzen sind ein frittiertes Gebäck, das man zur Aufrechterhaltung der lebensnotwendigen Körperfunktionen zu sich nimmt

  • Nubbel
    Der Nubbel, auch Zacheies genannt, ist eine sehr praktische Erfindung, ideologisch in etwa mit dem Sündenablass der katholischen Kirche zu vergleichen. Auf ihn werden alle großen und kleinen Fehltritte abgewälzt, die in der Narrenzeit begangen wurden. Unter Wehklagen und mit Trauergesang wird er nach den tollen Tagen verbrannt.

  • Orden
    Da wird jeder Jeck gleich einen Kopf größer, wenn er von einer Karnevalsgesellschaft oder gar von Prinzenpaar oder Dreigestirn mit einem Karnevalsorden ausgezeichnet wird. In manchen heimischen Kellerbars von Karnevalisten sieht man vor lauter Orden den Tresen schon nicht mehr. Egal, Orden muss sein.

  • Prinzenpaar
    Was dem Kölner sein Dreigestirn, ist dem Düsseldorfer sein Prinzenpaar. Prinz Karneval und seine liebliche Venetia sind sozusagen das Chef-Doppel der närrischen Regierung und nehmen auf ihrer Tournee durch die Session die Huldigungen des närrischen Fußvolks entgegen. Es gibt in Düsseldorf nur 2 Prinzen:
    "Prinz Karneval der Landeshauptstadt" und der "Sellerieprinz". Keine anderen vereine dürfen einen Prinzen in Düsseldorf stellen aktuelles Düsseldorfer Prinzenpaar

  • Quetschenbüggel
    Was nach einem mittelalterlichen Folterinstrument klingt, verbreitet in Wahrheit viel Spaß an der Freud. Quetschenbüggel ist nämlich der rheinische Ausdruck für eine Ziehharmonika, das Klavier des kleinen Mannes.

  • Rakete
    Niemand schießt mit Feuerwerkskörpern, wenn es im Karneval eine Rakete gibt. Aber laut ist auch die jecke Rakete. Sie wird "gezündet" mit heftigem Fußgetrampel und gilt als höchste Gunstbezeugung eines karnevalistischen Publikums für eine gelungene Büttenrede oder einen Barden.

  • Rosenmontagszug
    Dä Zoch kütt - nicht Vorsicht an der Bahnsteigkante, eher Vorsicht vor umher geworfener Kamelle. Alljährlicher Karnevalsumzug in Düsseldorf. Findet immer am Rosenmontag statt. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel. Wegen einen total unkarnevalistischen, angekündigten Unwetter Sturms, fiel zum Beispiel 1990 der Zoch aus, wurde dafür aber im Mai nachgeholt. Was dann im Mai folgte, ließ so manchen Jäck wegen der wohlwollenderen Temperaturen auf Wiederholung hoffen. Außerdem fiel der Rosenmontagszug 1991 dem ausgebrochenen IRAK Krieg zum Opfer.

  • Sellerieprinz
    Der Sellerieprinz ist der Prinz der Närrischen Marktfrauen.
    Es gibt in Düsseldorf nur 2 Prinzen: Prinz Karneval der Landeshauptstadt und der Sellerieprinz. Keine anderen Vereine dürfen einen Prinzen in Düsseldorf stellen.

  • Sessionsmotto
    Wa wir in Deutschland leben, hat alles seine Ordung. Wenn man denn richtig feiern möchte, muss natürlich auch ein Motto her; Das Sessionsmotto genannt. Übrigens wird das jeweilige Motto com CC entschieden und verkündet. Alle bisher genannten, finden Sie natürlich hier: Sessionsmotto Übersicht

  • Tusch
    Tätää, tätää, tätää...

  • Unfug
    Quasi das karnevalistische Grundprinzip. Je mehr Unfug man an den tollen Tagen treibt, umso jecker ist man. Funktioniert aber nicht nach dem Leistungs-, sondern dem Lustprinzip

  • Venetia
    Die Frau von Jan Wellen gab im Mahlkasten ein Venetianisches Fest zu Gunsten der Armen. Das war in der Zeit von 1669 bis 1719. Da gab es noch keinen Prinz Karneval. Sie lud den Held Karneval aus Dülken ein. Dieser suchte sich aus den Frauen seine persönliche Lieblingsdame aus. Das war dann die Venetia. (Venetianisches Fest)

  • Weiberfastnacht
    Auch Altweiber genannt. An diesem Tag stürmen wild verkleidete Frauen die Rathäuser und übernehmen symbolisch die Macht. Bewaffnet sind sie dabei mit Scheren, um den Herren die Schlipse abzuschneiden. Nix für Männer mit Kastrationsängsten. Die Weiberfastnacht läutet die berüchtigten tollen Tage ein.

  • X
    Vorsicht! Schützen Sie sich auf Maskenbällen vor unliebsamen Überraschungen. Lassen Sie sich kein X für ein U vormachen. Sonst gibt es womöglich ein buchstäblich böses Erwachen.

  • Zoch
    Zoch ist die Abkürzung für den höchsten rheinischen Feiertag, den Rosenmontagszug. Kilometerlang schlängeln sich bunt geschmückte Mottowagen durch die Hochburgen Düsseldorf und Köln. Ein Spektakel, das sich Jahr für Jahr Millionen Narren nicht entgehen lassen. Motto: Feiern, bis der Arzt kommt. Aber der kommt ja gottlob immer erst am Aschermittwoch.

    Quelle: Karneval-in-Duesseldorf und WD R Frank M enke

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